Wie man eine Fliegenrolle richtig auswählt

Eine gute Angelausrüstung ist oft eine Investition für das gesamte Leben. Die Sammlung wird je nach Ausprägung des Hobbys stetig erweitert, doch eine richtig schöne Ausrüstung ist ein lebenslanger Begleiter und leistet dabei treu seinen Dienst. Natürlich sind, wie viele sagen besonders die Fliegenschnur und die Fliegenrute von großer Bedeutung für das Fliegenfischen, doch auch die richtige Fliegenrolle darf nicht unterschätzt werden. Ohne gute Fliegenrollen lässt sich beispielsweise die Schnur nicht richtig auf- und abrollen, um einen guten Fisch zu fangen.

Eine Fliegenrolle ist nicht nur der Behälter für die Schnur, sondern reguliert auch die Kraft, mit der diese abgegeben wird. Besonders bei großen, kampfstarken Fischen ist das von enormer Bedeutung.

Die Bremse der Fliegenrolle darf nicht unterschätzt werden

Was oft unterschätzt wird, ist, dass die Bremse eine große Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Fliegenrolle hat. Wenn die Bremse nicht fein einstellbar ist oder nicht richtig die Schnur abbremst, ist das in der Regel ein Zeichen für schlechte Qualität. Eine schlechte Verarbeitung der Bremse und der Fliegenrolle kann Schäden an der gesamten Fliegenrute mit sich ziehen. Deshalb ist es auch hier wichtig, auf die Qualität zu achten. Ein paar Euro mehr zu investieren ist immer sinnvoll, denn dadurch erhält man meist eine langlebigere Fliegenrolle, die nicht schon Jahre oder sogar nur Monate später ersetzt werden muss.
Als Material ist Aluminium zu empfehlen, da es leicht und sehr robust ist. Aus einem Block gegossene oder gefräste Fliegenrollen sind immer etwas teurer, halten dafür aber auch größeren Widerständen stand.

Wer also noch nicht so große Erfahrungen im Fliegenfischen hat, sollte die Fliegenrolle vor dem Kauf immer begutachten oder nach Erfahrungswerten fragen. Ein bisschen mehr Geld zu investieren schadet auch in diesem Fall nicht.