Online Reputation Management

Unter dem Begriff Online Reputation Management, auch als Online Reputationsmanagement bezeichnet (kurz ORM) wird die Überwachung und Beeinflussung des Rufs einer bestimmten Person, Organisation oder eines Produktes in den digitalen Medien verstanden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf digitalen Publikationen und vom Nutzer generierten Content im Internet.

Was genau ist ORM?

Will man den Begriff Online Reputation Management genauer erklären, so gilt vorher zu erwähnen, das jeder Mensch eine Spur im Internet hinterlässt. Diese Spur ist ein wenig mit den Fußabdrücken zu vergleichen, die jeder im Sand hinterlässt, wenn er barfuß dort entlang geht.

Jeder hinterlässt Spuren im Internet, von denen er nicht sicher sagen kann, ob diese jemals wieder gelöscht werden können. Was jetzt erst drastisch klingt hat einen ganz einfachen Hintergrund: Das Internet speichert alles, was wir tun. Ähnlich wie der Computer, mit dem wir arbeiten. Doch im Gegensatz zu einer vollen Festplatte mit Informationen, die wir mühsam aussortieren müssen, bevor wir wieder freien Speicherplatz haben, vergisst das Internet niemals. Alles was wir tun und machen wird dort gespeichert. Doch das ist gar nicht das Problem. Solange wir Acht geben, welche Inhalte wir im Internet veröffentlichen, besonders, wenn diese mit unserem Klarnamen in Verbindung stehen bzw. mit uns in Verbindung gebracht werden können, sind wir selber unser kleinstes Problem.

Unser Problem sind Menschen, die Negatives über uns im Internet verbreiten. Natürlich werden auch diese negativen Informationen im Internet gespeichert und werden immer zu finden sein.

Ab diesem Punkt greift das Online Reputation Management:
Wir suchen systematisch nach den Informationen, die über uns verfügbar sind, und wirken negativen Einträgen entgehen.

So funktioniert ORM

Im ersten Schritt gilt es, eine Suchanfrage zu unserer Person, unserer Organisation oder unserem Produkt für Online Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing zu formulieren. Meist reicht die Angabe unseres Klarnamens, damit alle relevanten Informationen ausgespuckt werden.
Die gelisteten Einträge müssen nun kontrolliert werden. Tauchen negative oder unrichtige Angaben auf bzw. überwiegen sie gar? Dann müssen direkt aktive Gegenmaßnahmen in Form neuer suchmaschinenoptimierter Blogeinträge oder ähnlichem innerhalb einer Suchmaschinenoptimierung formuliert werden. Je mehr positive Einträge es über eine Person im Internet gibt, je weiter werden negative Einträge nach hinten verdrängt.

Durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann ORM zudem verbessert werden.